Nutzen und Zierde: Der Bauerngarten von Familie Paul Aeschlimann in Waldhaus im Emmental. Foto: Heinz Dieter Finck

Veranstaltungen

11.09.2020 bis 01.08.2021
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Museum Rietberg
Sehnsucht Natur Sprechende Landschaften in der Kunst Chinas
Die Ausstellung lebt auch nach deren Schliessung bzw. ursprünglichem Endtermin vom 17. Januar 2021 im digitalen Raum weiter.

Berge und Gewässer, Wälder und Wolken – seit 1000 Jahren stehen diese Naturmotive im Zentrum der chinesischen Malerei. Sie sind zum Inbegriff der chinesischen Kunst und Kultur geworden und inspirieren Kunstschaffende noch heute.
Die Schau führt in die chinesische Landschaftsmalerei ein, entschlüsselt ihre verschiedenen Bedeutungen und versteckten Botschaften. Sie vermittelt Einblicke in die Kultur, Philosophie und Literatur Chinas und spricht zugleich ein hochaktuelles Thema jenseits nationaler Grenzen an: die Beziehung zwischen Mensch und Natur.
Zum ersten Mal stellt eine Ausstellung historische Meisterwerke Landschaftsdarstellungen international bekannter Künstlerinnen und Künstler der Moderne und Gegenwart direkt gegenüber. Dieser Dialog offenbart unerwartete Verbindungen, aber auch spannende Konflikte und Brüche.
Die Ausstellung zeigt rund 80 Werke aus den letzten sechs Jahrhunderten, darunter Malereien, Installationen und Videos. Neben Highlights aus der im Museum beheimateten Sammlung Drenowatz sind wertvolle Leihgaben aus führenden europäischen Museen und selten ausgestellte Werke aus Privatsammlungen zu sehen.

› www.rietberg.ch
11.09.2020 bis 31.10.2021
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Musée et jardin botaniques de Lausanne
Trésor végétal Trésor végétal
Près d’un tiers des espèces de Suisse risquent aujourd’hui de disparaître. Que pouvons nous faire pour les préserver ? Au moyen de sept mots clés – observer, suivre, légiférer, évaluer, étudier, conserver et prédire – l’exposition aborde ces questions de façon globale, tout en apportant des éléments de réponse au grand défi de la conservation de ce précieux patrimoine en péril. Elle comprend des oeuvres du photographe Mario Del Curto qui entrent en dialogue avec les collections vivantes cultivées dans les jardins botaniques. Cette exposition est organisée en collaboration avec le Jardin botanique de l’Université de Fribourg et l’Université de Berne. Durant la même période, ces expositions partenaires sont présentées aux Jardins botaniques de Lausanne, de Pont-de-Nant (VD) et de Fribourg.

› www.botanique.vd.ch
22.09.2020 bis 22.08.2021
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Grün Stadt Zürich
Bäume in der Stadt
Gut 110 000 Bäume prägen das Stadtbild von Zürich. Können wir uns Zürich ohne sie überhaupt vorstellen? In der aktuellen Ausstellung stellt Grün Stadt Zürich zehn typische Baumarten vor, die mit ihren besonderen Eigenschaften und ihrer Bedeutung stellvertretend für die verschiedensten Bäume in den Grünanlagen sowie entlang von Strassen und in Hinterhöfen stehen. Die Ausstellung stellt gleichzeitig die Frage nach der Zukunft der Stadtbäume und der damit verbundenen Lebensqualität.
Bitte beachten Sie die umfangreichen Begleitveranstaltungen.

› www.stadt-zuerich.ch
› Grünagenda
› Programm (PDF)
23.01. bis 11.07.2021
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Deutsches Architekurmuseum DAM
Einfach Grün Greening the City
Kann Grün in der Architektur das Klima in den Städten verbessern, Hitze- und Feinstaubbildung reduzieren und das Wohlbefinden der Menschen steigern? Selten waren Grünräume derart gefragt wie seit der Konfrontation mit Corona. Es ist an der Zeit, die Architektur im Hinblick auf Grünflächen zu entwickeln, die Stadtlandschaften aufzurüsten und Grün nicht nur auf ökologische Aspekte herunter zu brechen.
Die Ausstellung widmet sich den Vorteilen und Herausforderungen urbanen städtischen Grün – insbesondere der Haus- und Dachbegrünung im Bestand und Neubau. Neben der wissenschaftlichen Perspektive nimmt die Ausstellung zugleich die technischen Möglichkeiten und praktische Fragen in den Blick. Gezeigt werden gelungene Grünbauten von Düsseldorf über Mailand bis Singapore, bereits Erprobtes und völlig neue Entwicklungen.
Man beachte die Videos, welche die Ausstellung begleiten und welche online verfügbar sind

› www.dam-online.de
20.03.2021
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Regionalgruppe Nordostschweiz
Hauptversammlung 2021 Psychiatrische Universitätsklinik (PUK) mit Garten und Parkwald
Das diesjährige Topiaria Helvetica ist dem Wald gewidmet. Dies nehmen wir auf in unserem Rahmenprogramm zur Hauptversammlung der Regionalgruppe.

Die Zürcher Wälder dienen seit dem 19. Jahrhundert als wichtiger Erholungsraum für die städtische Bevölkerung. Um einen angenehmen Aufenthalt im Wald zu ermöglichen und dessen Naturschönheiten zu erschliessen, wurden Wege gebaut, Aussichtspunkte geschaffen, Sitzbänke aufgestellt und diverse Infrastrukturen erstellt. Der 1873 gegründete Verschönerungsverein Zürich VVZ war in seiner Anfangszeit massgeblich daran beteiligt, den Wald, der noch heute für die städtische Bevölkerung einen wichtigen Bestandteil der Grünraumversorgung darstellt, zu gestalten. Petra Schröder berichtet uns über die Gestaltungsideen der damaligen Zeit.

Die als «Heilanstalt für Geisteskranke» errichtete und heute als Psychiatrische Universitätsklinik Zürich (PUK) bekannte Anlage im Burghölzli ist von hervorragender architektonischer und gartendenkmalpflegerischer Bedeutung und ist perfekt in die Landschaft eingebettet. Ursprünglich bewusst ausserhalb der Stadt erbaut, verfügt die Anlage über eine dreiteilige Grundstruktur mit dem rechteckig bebauten Klinikbereich, der geometrisch strukturierten Obstgarten und dem Wald. Sie stellt mit den qualitätsvoll ausgestalteten Teilbereichen, der Grosszügigkeit, dem starken Bezug der Aussenanlagen zum therapeutischen Programm der Klinik sowie der landschaftlichen Einbettung eine äusserst qualitätsvolle Garten- und Parkgestaltung dar. Silvia Steeb wird uns durch die Anlage führen und uns insbesondere auch den ehemals als «Parkwald» ausgestalteten Wald mit seinem Wegesystem und dem Pavillon auf der Aussichtskanzel zeigen.

1952/53 bauten die Architekten H. Leuppi und G. Bäschlin für Dr. Anni Bodmer-Abegg an der Kartausstrasse ein Landhaus. Der grosszügige Garten wurde im zeitgenössischen Wohngartenstil realisiert und trägt die Handschrift des bekannten Landschaftsarchitekten Ernst Cramer. Der Garten bezieht sich einerseits auf das Wohnhaus und andererseits auf die umgebende Landschaft, in die sich spannungsvolle Sichtbeziehungen öffnen. Garten und Landschaft gehen fast unmerklich ineinander über. Die heutige Eigentümerin der Liegenschaft entschloss sich, das Landhaus aus den 50iger Jahren zu ersetzen und auch den Garten einer Gesamterneuerung zu unterziehen. Der Garten gilt heute als Schutzobjekt. Die Besichtigung wird durch Vogt Landschaftsarchitekten geführt, welche uns die Überlegungen zum realisierten Projekt darlegen.

Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte dem Programm (PDF).

› Programm (PDF)
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Topiaria Helvetica 2021 Ab in den Wald | Von heiligen Hainen, Waldgärten und Stadtwäldern
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