Nutzen und Zierde: Der Bauerngarten von Familie Paul Aeschlimann in Waldhaus im Emmental. Foto: Heinz Dieter Finck

Veranstaltungen

27.02. bis 31.07.2022
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Kunst(Zeug)Haus
Ursula Palla: Like A Garden & Leonardo Bürgi Ausstellung
Ursula Palla verflicht in ihrem Schaffen Video mit Raumskulpturen und arbeitet mit empfindlichen Materialien wie gegossenem Zucker, Kohlestaub oder Schnee. Die Fragilität von Natur- und Tierwelt steht im Fokus vieler Werke. Zarte Poesie und eine bezaubernde Ästhetik machen diese auf einer ersten Ebene zugänglich. Zugleich liegen allen Arbeiten umfassende inhaltliche Recherchen zugrunde, deren Kenntnisse die Tiefe und Dringlichkeit der Werke erst vollständig offenbaren. Die Video- und Rauminstallationen von Ursula Palla sind poetisch und zeigen zugleich Leerstellen auf, die oft ein schales Gefühl zurücklassen und uns an unsere Verantwortung gegenüber Natur und Umwelt erinnern. Das Schaffen der Künstlerin ist damit hochaktuell und wird 2022 parallel auch im Büdner Kunstmuseum in Chur gezeigt.

Lebensräume und ihre Existenzbedingungen faszinieren Leonardo Bürgi (*1994, Basel). Mit der Transformierung eines in sich geschlossenen Ökosystems in den Ausstellungsraum untersucht der Künstler das Verhalten von Gewächsen. Die für das menschliche Auge unsichtbaren, weitverzweigten Myzelien von Pilzen stehen dabei im Fokus. Bürgi macht sie in seiner Installation erlebbar, um über die Beziehung der Menschen zu floralen Lebensräumen und Landschaften nachzudenken.

› www.kunstzeughaus.ch
› Rahmenprogramm zu Ursula Palla (PDF)
› Rahmenprogramm zu Leonardo Bürgi (PDF)
18.03. bis 17.07.2022
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Landesmuseum Zürich
Im Wald Eine Kulturgeschichte
Der Wald – seit Jahrhunderten von Menschen genutzt – wird mit der wachsenden Industrialisierung ab dem 19. Jahrhundert zunehmend zerstört. Bald treten Persönlichkeiten wie Paul Sarasin und später Bruno Manser hervor und machen sich für den Erhalt des Waldes stark. Die Ausstellung zeigt unser Verhältnis zum Wald auch durch Darstellungen in Literatur und Kunst: einst von den Romantikern als Rückzugsort von der Zivilisation überhöht, wird der Wald von Künstlerinnen und Künstlern heute im Zeichen des Klimawandels thematisiert.
Im Innenhof des Landesmuseums steht vom 17. März bis 8. Mai 2022 die begehbare Kunstintervention «Arena für einen Baum» von Klaus Littmann, die im letzten Jahr in Basel zu sehen war.

› www.landesmuseum.ch
25.04. bis 01.10.2022
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Ballenberg
Kurse im Ballenberg
Möchten Sie sich handwerklich weiterbilden? Sehen Sie sich doch das breite Angebot im Ballenberg an. Ob zum Trockenmauern erstellen, dem Kompostieren, dem Mähen mit der Sense oder dem Gärtnern in Krisenzeiten finden sich interessante Angebote. Auch Kurse, die lediglich einen indirekten Gartenkulturbezug aufweisen - wie Köhlern, Schindelschnitzen, Besen- und Schmalenbesenbinden, Brunnenbauen etc. - könnten Ihr Interesse wecken.

› www.ballenbergkurse.ch
14.05.2022 bis 12.03.2023
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Museum Kleines Klingental
Bäume in Basel Das Grün im urbanen Wandel
Die Bedeutung des Stadtbaums steht eng mit seiner Herkunft aus dem Wald in Verbindung, woraus sich viele Baum-Mythen entwickelt haben, denn unser Leben ist ohne Bäume nicht möglich. Dies bringt die Ausstellung zum Ausdruck. Früh symbolisiert die Gerichtslinde das Gedeihen und den Schutz der mittelalterlichen Gemeinschaft. In den unterschiedlichen Phasen der Stadtentwicklung steht immer wieder der Baum als Mittel der Stadtverschönerung, als Ausdruck des Zeitgeists und als Gestaltungsform in Grünanlagen im Zentrum. Erst Umnutzungen von Friedhöfen und das Schleifen von Stadtmauern verbinden die Idee städtischer Grünanlagen mit der architektonischen Aussage neuer Städteplanung, die heute unter den Vorzeichen problematischer Klimaerwärmung steht.

› www.mkk.ch
22.05. bis 04.09.2022
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Kulturort Galerie Weiertal
vonWegen Ausstellung
Wo kommen wir her und wo gehen wir hin? Was war davor und was ist danach? Das Thema «Weg» ist ein offenes Feld. Begegnungen und Interaktionen beim Unterwegssein beeinflussen Entscheidungen und das Weitergehen. Es geht um Differenzen und Hindernisse, die uns auf einem Weg begegnen. Umwege, Wegmarken und Durchgänge sind zentrale Aspekte eines Weges. Verengungen und Öffnungen und das Verlieren eines Weges gehören dazu. Ein Weg ist aber auch schlicht Bewegung durch Raum und Zeit und kann sowohl individuelles Bewegt-Sein wie auch die Bewegung gesellschaftlicher Gruppen beinhalten.
Der Park und die Galerie des Kulturortes Weiertal werden im Themenfeld «Weg» mit neunzehn ortsbezogenen Kunstprojekten bespielt. Unterschiedliche gesellschaftliche, politische und philosophische, aber auch sinnliche Aspekte des Weges werden beleuchtet und finden in einer breiten medialen Vielfalt ihre künstlerischen Umsetzungen.

› www.galerieweiertal.ch
› Programm (PDF)
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